NAME: Ogoreva Mariya Dmitriyevna
Geburtsdatum: 23. November 1961
Aktueller Stand in der Strafsache: Überführt
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation: 282.2 (2)
Derzeitige Einschränkungen: Anerkennungsvereinbarung

Biographie

Mariya Ogoreva wurde nach ihrer Tochter Svetlana strafrechtlich verfolgt. Die Rentnerin wurde wegen ihres Glaubens an Jehova Gott auch des Extremismus beschuldigt.

Marija wurde im November 1961 im Dorf Kardonikskaja (Karatschai-Tscherkessia) geboren. Ihr Vater und ihre Mutter arbeiteten in einer Kolchoswirtschaft. Der Vater starb, als das Mädchen 7 Jahre alt war. Auch die Mutter und seine beiden älteren Brüder sind nicht mehr am Leben. Als Kind half Mariya ihrer Mutter bei der Hausarbeit, liebte es zu zeichnen.

Nach der Schule absolvierte Marija die Schule in Karatschajewsk, wo sie die Spezialität eines Stuckateurs und Malers erhielt. Viele Jahre arbeitete sie als Kindermädchen in einem Kindergarten. Jetzt ist sie im Ruhestand und beschäftigt sich mit einem Garten.

1981 heiratete Marija Wassilij. Er war ein fleißiger und fürsorglicher Ehemann, aber 2019 verstarb er. Das Paar zog drei Kinder groß – zwei Töchter und einen Sohn.

Viele Jahre lang wollte Mariya wissen, ob es eine Auferstehung derjenigen geben würde, die ihr am Herzen lagen. Nachdem sie den Namen Gottes aus der Bibel gelernt und Antworten auf ihre Fragen erhalten hatte, entschied sie sich 1998, den christlichen Weg einzuschlagen.

Der Stress der Durchsuchungen und der Strafverfolgung forderte seinen Tribut von der Gesundheit von Mariya und ihrer Tochter. Svetlana unterstützt ihre Mutter.

Fallbeispiel

In den Jahren 2021 und 2023 wurde das Haus von Mariya Ogoreva im Rahmen von Strafverfahren gegen Aleksey Pasynkov und ihre Tochter Svetlana durchsucht. Im Juli 2024 leitete das Untersuchungskomitee ein Strafverfahren gegen Mariya selbst wegen Beteiligung an Aktivitäten einer extremistischen Organisation ein, und im August desselben Jahres wurde das Haus der Pensionärin zum dritten Mal durchsucht. Im Dezember klagte der Ermittler die Gläubige an und brachte sie zu einem Schadensvertrag. Nach der Selbstabweisung zweier Richter wurde der Fall an ein Gericht übergeben, das 80 km von Mariyas Haus entfernt lag. Im Dezember erhielt Ogoreva eine zweijährige Bewährungsstrafe.
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