Biographie
Aleksandr Davydenko wurde erstmals im Frühjahr 2020 wegen seines Glaubens angeklagt, als ein Strafverfahren gegen seine Tante Lyudmila Shchekoldina eröffnet wurde und Aleksandr durchsucht wurde. Später landete der Gläubige selbst wegen seiner Überzeugungen hinter Gittern.
Aleksandr wurde im März 1992 im Dorf Aleksandrovka (Krasnodar-Gebiet) geboren. Er hat einen älteren Bruder und eine ältere Schwester. Ihre Eltern sind bereits im Ruhestand. Aleksandrs Kindheit und Jugend verbrachte er in der Nähe von Jeisk (Region Rostow).
Seit seiner Kindheit liebt Aleksandr Angeln und Fußball. Er mag auch Volleyball und möchte Gitarre lernen.
Nach der Schule absolvierte Aleksandr Berufskurse und arbeitete als Mechaniker für die Reparatur und Wartung von Gasgeräten. Vor der strafrechtlichen Anklage arbeitete er als Kurierfahrer und Verpacker in einem Fischbetrieb. Er lebte einige Zeit in Belarus.
Schon in seiner Kindheit vermittelten seine Mutter und Großmutter Aleksandr eine Liebe zu Gott. Er empfand Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer für das Geschenk des Lebens und entschied sich in seiner Jugend, den christlichen Weg einzuschlagen. 2010 absolvierte er, geleitet von friedlichen religiösen Ansichten, einen alternativen zivilen Dienst statt des Militärdienstes.
Aufgrund einer strafrechtlichen Verfolgung verlor Aleksandr seinen Job. Im Januar 2025 befand das Gericht ihn des Extremismus für schuldig und verurteilte ihn zu 4 Jahren und 2 Monaten Haft in einer Strafkolonie.
Der Gläubige ist allen dankbar, die seine Familie unterstützen. In seinem letzten Plädoyer vor Gericht sagte er: "Wenn ich ein Krimineller wäre, gäbe es hier im Gericht jetzt eine so große Selbsthilfegruppe, oder würden sie mir so viele Briefe aus so vielen Städten und Ländern schicken? Diejenigen, die mich gut kennen, wissen, dass ich gelebt, lebe und nach Gottes gerechten Maßstäben und Prinzipien leben werde. Ich habe kein Verbrechen begangen, mein Gewissen vor Gott ist absolut rein. Für mich ist das das Wichtigste. Ich möchte Gott treu bleiben."
